Ludendorffbrücke, Remagen

Die "Brücke von Remagen" wurde durch ihre entscheidende Rolle gegen Ende des zweiten Weltkrieges und den gleichnamigen Roman von Rolf Palm weltberühmt. Die stählerne Rheinbrücke für die Eisenbahn wurde 1918 zwischen Remagen und Erpel mit einer Gesamtlänge von 326 m errichtet.

Im Winter / Frühjahr 1945 war sie eine der letzten intakten Rheinbrücken und wurde daher tagelang von alliierten Flugzeugen bombardiert. Als die Lage aussichtslos erschien, versuchten deutsche Truppen die schon seit Monaten verminte Brücke zu sprengen, was jedoch misslang.

Schließlich wurde die Brücke eingenommen und diente den Alliierten als zentrale Aufmarschroute über den Rhein. Nachdem bereits ca. 25.000 Soldaten übergesetzt hatten, brach die Brücke am 17. Mai 1945 auf Grund der vielfachen Beschädigungen ein. Dabei kamen 28 amerikanische Soldaten ums Leben.

Die Portaltürme der Brücke wurden auf beiden Seiten des Rheins als Mahnmal erhalten. Die Türme auf Remagener Seite beherbergen heute das Friedensmuseum, das sich mit der Zerstörung der Brücke und den Folgen den zweiten Weltkrieges beschäftigt.